Osteoporose

Osteoporose ist eine Erkrankung mit fortschreitendem Knochenmasseverlust und führt zum Verlust der Knochenstabilität und zu Knochenbrüchen: Pro Jahr erleiden 225 000 Deutsche eine Wirbelfraktur, 100 000 eine Schenkelfraktur und 80 000 einen Handgelenksbruch.

Frauen sind von Osteoporose häufiger betroffen als Männer. Mit den Wechseljahren werden weniger Östrogene, die eine schützende Wirkung haben, produziert und der Knochenabbau wird beschleunigt.

Ursachen

Der Knochen dient als Stützorgan für die Muskulatur und die Weichteilgewebe, aber auch als flexibler Calciumspeicher, der bei Bedarf sofort lebenswichtiges Calcium freisetzen oder neu speichern kann. Die Knochenmasse wird daher sowohl durch die Muskelmasse beeinflusst als auch durch das Zusammenspiel verschiedenster Hormone geregelt. Eine Osteoporose entsteht immer dann, wenn einer dieser Regelkreise gestört ist.

Das können eine genetische Veranlagung sein, eine calciumarme und zu phosphatreiche Ernährung, Vitamin-D-Mangel, die Einnahme von Cortisonpräparaten über längeren Zeitraum, Rauchen und Bewegungsmangel. Frauen in den Wechseljahren haben ein besonders hohes Osteoporose-Risiko, weil sich die Knochenmasse in diesem Lebensabschnitt durch hormonelle Umstellung in den ersten fünf Jahren um bis zu 15% verringert.

Die Krankheit wird nicht selten erst dann erkannt, wenn es bereits zu Brüchen gekommen ist, die ohne äußere Einflüsse, sondern oft schon durch festes Husten oder leichte Stürze verursacht werden.

Was ist Osteoporose?

Die Krankheit Osteoporose ist durch eine verringerte Knochenmasse und eine poröse Knochenstruktur gekennzeichnet. Beides lässt den Knochen leichter brechen. Typische Bruchstellen sind die Wirbelsäule, die Hüfte oder das Handgelenk.

Da der Knochenschwund lange Zeit ohne Anzeichen fortschreitet, kommt es nicht selten zu Brüchen ohne äußere Einflüsse. Das Heben einer Tasche oder festes Husten können hierfür schon ausreichen.
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